Vorstellungen zur Arbeit als Bürgermeister der Stadt Artern
Weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben, insbesondere produzierendes Gewerbe, um die hohe Arbeitslosigkeit in Artern zu lindern; hier sind gegebenenfalls neue Wege bei der Ansiedlung von Unternehmen zu beschreiten; möglich wäre die Verknüpfung von Arbeitsplatzschaffung und die Teil- bzw. Vollbefreiung von der Gewerbesteuer für Unternehmen, die Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe schaffen
Durchführung einer für die Bürger durchschaubaren und berechenbaren Kommunalpolitik. Dazu gehört, die Meinungen und den Willen der Bürger in die Kommunalpolitik einfließen zu lassen. Durch Einwohner- und Straßenversammlungen, Bürgerforum sowie Gesprächen mit Vereinen und Verbänden der Stadt soll das erreicht werden.
Zielgerichtete Gestaltung der Stadt Artern als Mittelzentrum. Insgesamt gilt, die Attraktivität der Stadt zu erhöhen. Das heißt sowohl Sicherung und Ausbau der vielfältigen Leistungen, die durch die Stadt, die Unternehmen sowie Verbände und Vereine angeboten werden, als auch die weitere Gestaltung des innerstädtischen Bereiches zum Einkaufs- und Kommunikationszentrum.
Durchführung einer Haushalts- und Finanzpolitik, die dem Wohle der Stadt und seiner Bürger dient. Dabei geht es auch um eine maßvolle Belastung der Bürger und Gewerbetreibenden mit kommunalen Steuern, Abgaben und Beiträgen. Die Mittel des Vermögenshaushaltes sind ausschließlich für Investitionszwecke einzusetzen. Eine Verwendung von Geldern aus dem Vermögenshaushalt zur Sicherung der Aufgaben der Verwaltung und seiner Einrichtungen - so wie in diesem Jahr praktiziert - darf es nicht mehr geben.
1. Flugblatt an alle
Haushalte
(Verteilung ab 22.08.97)
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Artern, Schönfeld und Kachstedt,
ich kandidiere für das Amt des Bürgermeisters unserer Stadt Artern.
Unsere Stadt braucht wieder einen Bürgermeister.
2. Flugblatt an alle
Haushalte
(Verteilung ab 24.09.97)
vorstellte, habe ich von Freunden, Nachbarn und Bekannten Zuspruch zu meiner Kandidatur erhalten. Das bestärkt mich in meinem Entschluß, in unserer Heimatstadt kommunalpolitische Verantwortung zu übernehmen.
Kommunalpolitische Verantwortung zu tragen heißt für mich in erster Linie, für die Interessen, Sorgen und Wünsche der Bürger da zu sein. Darum erachte ich es für wichtig und notwendig, daß Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, enger in die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen und Beschlüsse einbezogen werden.
Ihr Rat, Ihr Vorschlag, Ihr Hinweis und Ihre Kritik sind zukünftig wieder gefragt.
(Verteilung ab 08.10.97)
Politik mit dem Bürger und für den Bürger !
Diese Aussage ist kein Wahlversprechen - sie ist eine Grundüberzeugung von mir.
Ich brauche das Bürgermeisteramt nicht für Karriere- oder Repräsentationszwecke. Ich bin zur Bürgermeisterwahl angetreten, um für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger da zu sein.
In diesem Sinne rechne ich am 12.Oktober mit Ihrer Stimme !