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Feste Zeiten
ARTERN (st). Seit gut zwei Jahren wird nun schon überall mit dem Euro bezahlt, die Leute hatten also reichlich Gelegenheit, sich an die neue Währung zu gewöhnen. Es wurde also langsam Zeit, aus der Gebührenordnung des Arterner Friedhofs die Mark-Beträge zu streichen, die dort noch vermerkt waren. Eben diese Aufgabe hatte sich der Hauptausschuss gestellt. Und da man ohnehin die Satzungen rund um den Friedhof auf dem Tisch hatte, konnten auch gleich noch einige kleinere Änderungen vorgenommen werden, die sich im Laufe der Jahre als unpraktisch erwiesen hatten. An den Gebühren selbst änderten die Ausschussmitglieder derweil nichts, es wurden nach Aussage von Bürgermeister Wolfgang Koenen (PDS) keine Veränderungen vorgenommen. Lediglich um einen Punkt entbrannte eine kurze Diskussion. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Öffnungszeiten des Gottesackers nicht mehr in der Satzung festzuschreiben, sondern der Friedhofsverwaltung zu überlassen. "So ist es möglich, dass auch im Winterhalbjahr zu bestimmten kirchlichen Feiertagen wie Allerheiligen länger geöffnet ist", so Koenen. Steffen Peschke (CDU) sah darin nur eine Verunsicherung der Arterner. Er plädierte dafür, während der Sommerzeit eine Öffnungszeit von 7 bis 20 und der Winterzeit von 8 bis 17 Uhr festzuschreiben. Ausnahme wären die kirchlichen Feiertage, an denen abends länger geöffnet bleibt. Diesem Vorschlag schlossen sich alle an.
12.03.2004
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