Stadt bezahlt Reparatur der Kegelbahn


ARTERN (pom). Nur ein Punkt stand Mittwochabend im Arterner Hauptausschuss zur Diskussion, doch der spaltete die Runde: Soll die Stadt für eine Reparatur an der Kegelbahn in der Saline außerplanmäßig 1754 Euro locker machen oder nicht?

Nein, meinte Bernd Reiber (SPD) und erinnerte daran, dass Artern nach wie vor ohne genehmigten Etat dastehe und damit in der vorläufigen Haushaltsführung nur für Pflichtaufgaben und unaufschiebbare Dinge Geld ausgeben dürfe.

Doch, meinte Bürgermeister Wolfgang Koenen (PDS) und warf die Frage auf, ob die Schäden an zwei der vier Asphalt-Kegelbahnen und der Grundplatte für die Kegel nicht noch schlimmer würden, wenn man jetzt nichts unternehme. Immerhin gehöre die Kegelbahn der Stadt, da müsse man auch was für die Werterhaltung tun.

Die wiederum würde Horst Loeschmann (SPD) gern komplett dem Kegelverein aufs Auge drücken - die Verhandlungen um einen entsprechenden Erbpachtvertrag müsste man forcieren, forderte er. Schließlich stünden die Kegler mit ihren Einnahmen ganz gut da.

Die hätten sie in der Vergangenheit aber auch schon umfangreich in das Gebäude investiert, konterte Koenen. So habe der Verein im vergangenen Jahr den Bowlingbereich aus eigener Kraft saniert.

Am Ende gaben PDS und CDU grünes Licht für die Reparaturausgaben - gegen die beiden Stimmen der SPD.

12.06.2003